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Hermannsdenkmal bei Detmold

Das Denkmal erinnert an Hermann den Cherusker und seine siegreiche Schlacht gegen die Römer im Jahre 9 n. Chr.

Historie

Das Denkmal

Erbauer des Denkmals

Ort der Schlacht?

Touristische Hinweise

Historie

Hermann, sein eigentlicher Name war Armin (lat. Arminius) wurde 18 v. Chr. geboren und später Fürst des Stammes der Cherusker. Als Führer germanischer Truppen in römischen Diensten war er römischer Bürger und Ritter. Im Rahmen seiner Stellung erlernte er die römische Kriegstechnik.

Die Schlacht

Im Jahre 7 kehrte Armin in seine Heimat zurück und entfachte einen Aufstand mehrerer germanischer Stämme gegen die rämische Besatzung. Im Jahre 9 vernichtete er im Teutoburger Wald drei römische Legionen (ca. 18.000 Mann) unter dem Feldherrn Publius Quinctilius Varus (das gesamte römische Herr hatte zwischen 25-30 Legionen). Varus beging daraufhin Selbstmord.

Die Taktik

Varus wurde auf dem Rückmarsch vom Sommerlager ins Winterlager am Rhein durch eine List in ein unwegsames Wald- und Sumpfgebiet gelockt. Dort wurde er unter Ausnutzung eines Unwetters überfallen und nach dreitägigen Kämpfen geschlagen.

Nachgeschichte

In Folge dieser Niederlage wurden die römischen Kastelle zwischen Rhein und Weser aufgegeben. Der römische Kaiser Tiberius verzichtete nach seinem Machtantritt im Jahre 14 auf eine Wiedereroberung Germaniens und überließ die Germanen ihrer inneren Uneinigkeit. Diese standen sich in zwei Bündnissen, eins unter Hermann, eins unter Marbod, gegenüber. In einem Krieg im Jahre 17 wurde Marbod geschlagen und im Jahre 19 endgültig gestürzt.

Hermann aber wurde im gleichen Jahr durch mißgünstige Verwandte ermordet.

Das Denkmal

Das ca. 55m hohe Denkmal auf der 386m hoch liegenden Grotenburg wurde 1875 im Beisein von Kaiser Wilhelm eingeweiht. Der Sockel des Denkmals kann bestiegen werden und bietet einen weiten Blick ins Lipperland.

Erbauer des Denkmals

Erbaut wurde das Hermannsdenkmal unter der Leitung Ernst von Bandels. Für den 1800 geborenen Bandel wurde das Denkmal seit Mitte des Jahrhunderts zur fixen Idee und Lebenswerk. Unermüdlich suchte und fand er immer wieder Geldgeber, die ihm halfen seinen Traum zu erfüllen.

Während der letzten Jahre vor der Vollendung wohnte Bandel etwa 100m unterhalb der Baustelle in einer noch heute existierenden Holzhütte. Ein Jahr nach Vollendung seines Lebenswerkes starb Ernst von Bandel.

Ort der Schlacht?

Bis heute ist noch nicht endgültig geklärt, wo die Schlacht am Teutoburger Wald stattfand. In den letzten Jahren deuten Ausgrabungen aber immer mehr darauf hin, daß die Schlacht bei Bramsche/Kalkriese nördlich von Osnabrück stattfand. Dort befinden sich mittlerweile ein Park und ein Museum.

Touristische Hinweise

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