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Porta Westfalica

Das Tor zu Westfalen hatte schon früh eine strategische Bedeutung. Eindrucksvoll ist nicht nur der in Jahrtausenden erfolgte Durchbruch der Weser durch das Gebirge in die norddeutsche Tiefebene, sondern auch das 1892/96 zu Ehren des 1888 verstorbenen Kaiser Wilhem I. errichtete Denkmal.

Historie

Das Denkmal

Touristische Hinweise

Historie

Mit der Porta Westfalica sind drei Figuren besonders verbunden.

 Der Teufel

 Sachsenherzog Widukind

 Kaiser Wilhelm I.

Die Sache mit dem Teufel

Nein, hier ist kein ehemaliger Ministerpräsident gemeint, sondern wirklich der Leibhaftige. Der Sage nach, wollte er die Menschen ertränken und staute dazu mit einem großen Berg die Weser auf. Doch Gott schickte ein gewaltiges Gewitter und riß den Berg entzwei, so daß die Weser abfließen konnte.

Sachsenherzog Widukind

Widukind (auch Wittekind genannt) war Ende des 8. Jahrhunderts ein westfälischer Adeliger. Im Kampf gegen die Franken (und damit das Christentum) unter Karl dem Großen war Widukind der Führer der Sachsen.

Er unterlag in den Sachsenkriegen (772-804) gegen Karl und ließ sich 785 taufen, blieb aber bis heute ein Volksheld.

Die Reste einer alten Wehrburg Widukinds gleich neben dem Denkmal machten in der Mythologie aus der Porta einen mythischen Ort.

Das Denkmal

Am Westufer der Porta Westfalica liegt der Wittekindsberg. Auf dem 270m hohen Berg wurde 1896 das Denkmal zu Ehren Wilhem I. eingeweiht. Der 1871 zum ersten deutschen Kaiser proklamierte Wilhelm war 8 Jahre zuvor verstorben.

Das Denkmal hat eine Höhe von 88m. Das Standbild des Kaisers ist 7m groß.

Vom Denkmal aus, genießt man eine wunderbare Aussicht auf den Weserdurchbruch und in die norddeutsche Tiefebene hinein.

Touristische Hinweise

Anfahrt kein Eintritt Weitere Infos
Umgebung

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